Nicola Jacobi

Nicola Jacobi

Das grüne Haus wird verkauft

Geplant wurde mit und ohne, denn ob das sogenannte Leybrandhaus an der Ecke Dr.-Hans-Kapfinger-Straße/Kleiner Exerzierplatz an den Freistaat verkauft werden würde und damit in die Planungen zum neuen Internationalen Wissenschaftszentrum integriert werden kann, stand lange Zeit in den Sternen. Nun ist die Entscheidung gefallen: Das grüne Haus wird verkauft.

„Für die Universität ergibt sich dadurch die Möglichkeit eines konsistenten Gesamtprojekts. Wir sind über die Entscheidung hocherfreut“, sagt Uni-Präsident Dr. Ulrich Bartosch. Über dem grünen Eckhaus hing bei den Planungen für das IWZ immer ein Fragezeichen. Jahrelang wurde verhandelt. Wird verkauft oder nicht? Kann das Grundstück mit bebaut werden oder nicht? Die Lösung war die: Das Architekturbüro Riepl und Riepl Architekten, das das IWZ plant und baut, arbeitete immer für beide Szenarien. Nun ist klar: Das Haus wird wie die übrige Häuserzeile unterhalb der Löwenbrauerei abgerissen – und das Grundstück neu bebaut.

Service-Center für Studierende

Der Kauf des Leybrandhauses durch den Freistaat Bayern bedeutet das Ende der Doppelplanung. Das Grundstück kann nun mitverplant werden. So gibt es Überlegungen, an dieser zentralen und Innenstadtnahen Stelle zum Beispiel ein Service-Center für Studierende unterzubringen.

Aktuelles von der Baustelle

Inzwischen tut sich auch sichtbar etwas auf der zukünftigen Großbaustelle am Spitzberg. Der Bauzaun steht. Bagger sind zwar noch keine zu sehen, aber innendrin in den Abrisshäusern wird fleißig gearbeitet. Mitarbeiter des Abriss-Unternehmens Christian Mailhammer aus Egglham prüfen, zerlegen und trennen die Baustoffe aus dem Inneren der Gebäude nach den Vorgaben für eine Schadstoff-Sanierung. Danach kann’s mit dem eigentlichen Abriss losgehen. Möglicherweise schon bald.

Blick auf IWZ-Areal / 14.9.23
Auf dem Bauplatz sammelt sich Altmaterial.
Baustelle IWZ, Bauzaun
Ein Bauzaun riegelt das Gelände ab.
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